Ralf Rothmann

  • Mourir au printemps

    Ralf Rothmann

    • Denoel
    • 4 Novembre 2016

    Allemagne, 1945. Alors que la défaite allemande semble imminente, Walter et Fiete, deux amis ouvriers agricoles de dix-sept ans, se retrouvent enrôlés de force par les SS et envoyés en Hongrie. Le premier est affecté au ravitaillement, mais le second, moins chanceux, est envoyé directement sur le front.
    Walter, qui a sauvé la vie du fils d'un général, se voit accorder quelques jours de permission afin de retrouver la tombe de son père. À son retour, il apprend que Fiete, arrêté après une tentative de désertion, vient d'être condamné à mort. Et son officier supérieur, qui trouve là un plaisir sadique, lui confie la terrible tâche d'exécuter son meilleur ami.
    Quelques jours plus tard, l'armistice est signé, mettant fin à une guerre terriblement meurtrière qui laissera les survivants brisés à jamais.

  • Im Frühling sterben ist die Geschichte von Walter Urban und Friedrich - 'Fiete' - Caroli, zwei siebzehnjährigen Melkern aus Norddeutschland, die im Februar 1945 zwangsrekrutiert werden. Während man den einen als Fahrer in der Versorgungseinheit der Waffen-SS einsetzt, muss der andere, Fiete, an die Front. Er desertiert, wird gefasst und zum Tod verurteilt, und Walter, dessen zynischer Vorgesetzter nicht mit sich reden lässt, steht plötzlich mit dem Karabiner im Anschlag vor seinem besten Freund. In eindringlichen Bildern erzählt Ralf Rothmann vom letzten Kriegsfrühjahr in Ungarn, in dem die deutschen Offiziere ihren Männern Handgranaten in die Hacken werfen, damit sie noch angreifen, und die Soldaten in der Etappe verzweifelte Orgien im Angesicht des Todes feiern. Und wir erleben die ersten Wochen eines Friedens, in dem einer wie Walter nie mehr heimisch wird und noch auf dem Sterbebett stöhnt: 'Die kommen doch immer näher, Mensch! Wenn ich bloß einen Ort für uns wüsste.'

  • War Ralf Rothmanns großer, in fünfundzwanzig Sprachen übersetzter Roman Im Frühling sterben ein aufwühlendes Drama am Rand der Schlachtfelder, so ist Der Gott jenes Sommers eine ebenso erschütternde Geschichte über das Klima von Verblendung und Denunziation in den letzten Monaten eines Krieges, der jedem für immer die Seele verdunkelt und schon eine Zwölfjährige mit Recht sagen lässt: »Ich hab alles erlebt.« Ein Kind im Krieg: Anfang 1945 muss die zwölfjährige Luisa Norff mit ihrer Mutter aus dem bombardierten Kiel fliehen. Das Gut ihres Schwagers, eines SS-Offiziers, wird ein unverhoffter Raum der Freiheit: Während alliierte Bomber ostwärts fliegen und immer mehr Flüchtlinge eintreffen, streift die Verträumte durch die Wälder und versucht, zu verstehen: Was ist das für eine Beunruhigung, wenn sie den jungen Melker Walter sieht? Wer sind die Gefangenen am Klostersee? Wohin ist ihre Schwester Billie verschwunden? Von wem bekommt die Perückenmacherin die Haare? Als ihr auf einem Fest genau das widerfährt, wovor sich alle Frauen in jenen Tagen fürchten, bricht Luisa unter der Last des Unerklärlichen zusammen.

  • Après Ia mort de sa mère, Simon retourne dans l'appartement de ses parents pour ranger. Là, il se rappelle la vie familiale dans le bassin minier de la Ruhr vers la fin des années 1960. Son père, devenu mineur selon le souhait de sa femme ; sa mère, Liesel, personnage très attachant, dotée d'un formidable appétit de vivre, un peu frivole et qui rêve d'une autre vie ; son frère Traska, adolescent difficile et malheureux. II se rappelle aussi ses premiers émois sensuels et sa découverte de la sexualité. Tableau d'une jeunesse prolétarienne, Lait et charbon peint, à travers des scènes typiques et des dialogues très vivants, une Allemagne en marge du miracle économique et rend particulièrement bien l'atmosphère d'une époque révolue.

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